Hard vs. Soft: Connection im Social Dance

Du musst es fühlen! Das ist sicherlich der Satz, der die meisten Tänzer auf die Palme bringt.
Die Connection im Social Dance ist ein ziemlich verschlissener Begriff. Man erwähnt es oft einfach so, ohne sich dabei viele Gedanken zu machen, was es wirklich bedeutet. Sie hat nämlich viele Gesichter und kann Vieles bedeuten. 
 
Wir teilen den Begriff Connection zuerst in Hard- und Soft-Connection. Doch was bedeutet das eigentlich? Kurz gesagt: Die Begriffe lassen sich ganz einfach von den Hard- und Soft-Skills im Arbeitsleben ableiten.
 
Hard-Connection
Als Hard-Skills werden die offensichtlichen, fachlichen Qualifikationen eines Mitarbeiters gesehen mit all seinen Ausbildungen und anerkannten Fortbildungen. Unter Hard-Connection im Social Dance verstehen wir dementsprechend die offensichtliche rein physische (körperliche) Verbindung zwischen zwei Tänzern. Diese kann natürlich in der klassischen Form passieren (die für den Tanz übliche Haltung) oder auf eine etwas alternative Art und Weise. Auch kann es so weit gehen, dass die Connection über den Ellbogen oder die Schulter des Leaders passiert.
 
Soft-Connection
Die Soft-Skills in der Arbeitswelt sagen etwas über die persönliche, emotionale und zwischenmenschliche Qualifikation eines Teammitglieds aus. Zu den Soft-Skills gehören Eigenschaften wie Empathie, Teamfähigkeit und Eigeninitiative. Ähnlich zu den Soft-Skills kann man dementsprechend auch die Soft-Connection im Social Dance erklären.
Zur Soft-Connection gehört alles andere als das Offensichtliche. Das was man eben nicht richtig sehen und fassen kann. Die Soft-Connection im Social Dance ist das, was die meisten Instruktoren beschreiben als: „Du musst es fühlen!“ Das ist sicherlich der Satz, der die meisten Tänzer auf die Palme bringt. „Ihr müsst es fühlen!“ Das ist wohl eher der schnellste Weg, um sich als Lehrer vom Schüler zu disconnecten.
 
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Foto: Anastasia Ehlakova
 
 

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