
Es gibt Begegnungen, die bewegen – nicht nur im Tanzsaal, sondern auch im Gespräch. In Folge #028 von IM TANZSCHRITT treffen wir auf Andy und Kelly Kainz – zwei Menschen, die nicht nur durch tänzerische Erfolge überzeugt haben, sondern auch durch ihre persönliche Geschichte, ihre Authentizität und ihre tiefe Verbundenheit mit dem Tanz. Jetzt reinhören – auf Spotify, Amazon Podcast oder Apple Podcast!



Aufgenommen wurde die Folge im Brunnerhof in Kärnten – dort, wo das Tanzpaar seit vielen Jahren seinen eigenen Ball veranstaltet. Inmitten der charmanten Kulisse erzählen die beiden offen, ehrlich und mit viel Herz über ihren gemeinsamen Weg: von ersten Tanzschritten bis hin zu internationalen Erfolgen, von harten Entscheidungen bis hin zu neuen Wegen abseits des Rampenlichts.
Ein Weg, der nicht vorgezeichnet war
Kellys Reise beginnt mit Kindertanzstunden in Liverpool – Tanz war für sie von Anfang an ein Ort der Freiheit und des Ausdrucks. Andy hingegen kam übers Fußballspielen zum Tanzen – über einen eher zufälligen Moment, der zum Wendepunkt wurde. Beide erzählen, wie aus einem Interesse eine Leidenschaft wurde – und wie sie bereit waren, dafür alles andere hintenanzustellen. Dass ihre Wege sie nach London führten, wo sie jahrelang lebten, trainierten und unterrichteten, war ebenso Teil dieser Hingabe wie der Entschluss, für England bei Turnieren anzutreten. „Wir wollten uns mit den Besten messen“, sagt Andy – und meint damit nicht nur die Konkurrenz, sondern auch das Umfeld, das sie dort fanden: ein Trainingsalltag auf höchstem Niveau, gepaart mit der nötigen Portion Realitätssinn.
Vom Turniersaal ins Fernsehen
Ihre Teilnahme bei Dancing Stars war zunächst nicht geplant – und dann doch ein Glücksfall. Beide waren von Anfang an Teil des Erfolgsformats im ORF, tanzten mit prominenten Partner*innen, gewannen, unterhielten, polarisierten. Doch sie erzählen auch von der Herausforderung, das eigene Anspruchsdenken mit dem Format Unterhaltung in Einklang zu bringen – und wie sie dabei lernten, neu auf Tanz zu blicken. „Ich bin keine Psychologin, ich bin Tänzerin“, sagt Kelly in einem besonders ehrlichen Moment – und trifft damit genau den Kern vieler Gespräche rund um Leistung, Erwartung und Emotion.
Heute leiten Andy und Kelly eine Tanzschule in Kärnten, geben Workshops, veranstalten Bälle und Tanzreisen – und leben ihre Leidenschaft mit demselben Herzblut weiter wie früher, nur auf einer anderen Bühne. Die Nähe zu den Menschen, der persönliche Zugang und der Wunsch, Tanz weiterzugeben, stehen dabei im Mittelpunkt. „Jeder, der durch die Tür kommt, bringt Potenzial mit“, sagt Kelly. Und Andy ergänzt: „Es gibt nichts Schöneres, als das, was man liebt, zum Beruf zu machen.“
Ein Gespräch, das bleibt
Diese Podcast-Folge ist keine klassische Erfolgsgeschichte – sie ist viel mehr: ein offenes, berührendes und auch humorvolles Gespräch über Tanz, Disziplin, Veränderung und das Leben dazwischen. Für alle, die tanzen. Oder es wieder wollen.
Andy & Kelly online:
Instagram: https://www.instagram.com/andyandkellykainz/
Website: https://andyandkelly.com/


























